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Aufhellungen, Abdunklungen und Töne — Kunst, 7–10

Eine Farbe kann heller, dunkler oder gedämpfter werden, ohne zu einer völlig anderen Farbe zu werden.

Die Helligkeit einer Farbe verändern

Eine Aufhellung entsteht, meist durch Zugabe von Weiß. Eine Abdunklung entsteht, meist durch Schwarz, und ein gedämpfter Ton durch Grau. Die Farbfamilie bleibt erkennbar, während sich die Helligkeit verändert; so bekommst du mehrere Versionen von Blau, Rot oder Grün.

Warum Künstler Farbfamilien bilden

Künstler brauchen mehrere helle und dunkle Stufen, um einen runden Gegenstand, einen fernen Ort oder deutliche Unterschiede zwischen Teilen zu zeigen. Eine einzige flache Farbe kann diese Aufgaben nicht alle erfüllen. Maler, Drucker und Designer verändern Farben mit Weiß, Schwarz oder Grau, wenn sie eine zusammenhängende Auswahl statt vieler unverbundener Farben brauchen.

Drei Grüntöne für einen Baum

Beginne mit grüner Farbe. Mische einen Löffel Weiß mit zwei Löffeln Grün für ein helles Grün, behalte etwas reines Grün für die mittleren Blätter und mische in einen weiteren Löffel etwas Schwarz für das dunkelste Grün. Setze das helle Grün auf sonnenbeschienene Blätter, das reine daneben und das dunkle darunter.

Die Falle mit dem vielen Schwarz

Viele Menschen geben viel Schwarz dazu, wenn sie eine Farbe dunkler machen wollen, weil Schwarz sie eindeutig verdunkelt. Verständlicherweise kann die Farbe dadurch aber matschig werden und ihren ursprünglichen Charakter verlieren. Nimm zuerst nur sehr wenig, vergleiche mit der Originalfarbe und denk daran: Auch eine dunkle Farbe kann leuchtend bleiben.

Wo Farbfamilien nützlich sind

Illustratoren verwenden Farbfamilien für Haut, Pflanzen, Kleidung und Himmel. Designer nutzen sie, damit ein Plakat gut lesbar ist: heller für den Hintergrund und dunkler für Wörter. Auf einer Website oder in einem Spiel können mehrere Stufen derselben Farbe ausgewählte, nicht ausgewählte oder wichtige Schaltflächen unterscheiden.

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