Ein Storyboard plant eine Bildgeschichte — Kunst, 7–10
Eine Reihe geplanter Bilder zeigt, was zuerst, als Nächstes und zuletzt passiert, bevor ein Film oder eine Bildgeschichte entsteht.
Bilder können Zeit zeigen
Ein Storyboard ist eine Reihe von Kästchen, die eine Geschichte mit Bildern plant. Jedes Kästchen zeigt einen wichtigen Moment, und die Reihenfolge zeigt, wie sich die Handlung verändert. Kurze Notizen oder Pfeile erklären Geräusche, Bewegungen oder Worte, die das Bild allein nicht zeigen kann.
Warum eine Geschichte in Kästchen teilen?
Wenn du eine ganze Geschichte auf einmal filmst oder zeichnest, kannst du leicht einen Schritt vergessen oder die Reihenfolge verwechseln. Storyboards wurden als Planungswerkzeug entwickelt, damit Künstler die Handlung vor jedem Bild sehen können. So wird eine Idee im Kopf zu einer Folge, die andere prüfen und umsetzen können.
Planen, wie aus einem Samen eine Pflanze wird
Zeichne vier Storyboard-Kästchen. Im ersten steckt eine Hand einen Samen in die Erde, im zweiten fällt Regen, im dritten erscheint ein grüner Trieb, im vierten öffnet sich eine Blume. Zeichne in jedes Kästchen einen Pfeil für die Veränderung. Nun kann eine andere Person die Geschichte ohne deine ganze Erklärung verstehen.
Ein Storyboard ist keine Reihe von Verzierungen
Es ist verständlich, jedes Kästchen als schönes fertiges Bild zu zeichnen, weil Kunst oft ansprechende Bilder schafft. Die wichtigste Aufgabe eines Storyboards ist aber, Veränderung und Reihenfolge zu zeigen. Ein grobes Kästchen mit einer klaren Handlung ist nützlicher als ein genaues Bild, bei dem die Handlung unklar bleibt.
Von Comics bis zu Filmen
Filmteams, Animatoren, Comiczeichner und Spieldesigner verwenden Storyboards, um Szenen zu planen. Du kannst damit einen Comic, einen Stop-Motion-Film, ein Puppenspiel oder eine Bildfolge für eine Präsentation ordnen. So kann sich eine Gruppe auf die Handlung einigen, bevor jemand die fertigen Bilder macht.
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