Skulptur in drei Dimensionen — Kunst, 7–10 Jahre
Eine Skulptur ist nicht nur ein Bild von etwas: Sie nimmt Raum ein und kann von mehreren Seiten betrachtet werden. Ihre Form muss rundherum stimmen, nicht nur von vorne.
Eine Form, um die man herumgehen kann
Eine Skulptur in drei Dimensionen hat Höhe, Breite und Tiefe. Man kann sie drehen, um sie herumgehen oder von oben betrachten, und jede Sicht zeigt andere Teile. Ton, Holz, Stein, Draht und wiederverwendete Gegenstände können zu Skulpturen werden.
Warum Kunst machen, die Raum einnimmt?
Eine flache Zeichnung kann zeigen, wie etwas aus einer Sicht aussieht, aber nicht seine Rückseite oder Seiten erkunden lassen. Seit der Antike stellen Menschen dreidimensionale Dinge her, um Tiere, Menschen, Nützliches und Ideen darzustellen. Skulptur zeigt eine Form als etwas, das in unserem gemeinsamen Raum vorhanden ist.
Einen Apfel aus Ton formen
1. Rolle Ton zu einer Kugel. 2. Drücke oben und unten eine kleine Delle hinein. 3. Setze einen kurzen Tonstiel dazu. 4. Drehe den Apfel und prüfe ihn von vier Seiten; glätte Beulen, die aus irgendeiner Sicht falsch wirken. So entsteht eine feste Form, nicht nur eine apfelförmige Vorderseite.
Der Irrtum: Nur die Vorderseite fertig machen
Es ist leicht, eine Skulptur nur von vorne fertig aussehen zu lassen und die Rückseite zu vergessen. Das ist verständlich, weil man oft mit dem Kopieren eines bekannten Bildes oder Gesichts beginnt. Eine Skulptur hat aber mehrere Ansichten; eine flache Rückseite oder ein unstabiler Teil fällt beim Herumgehen auf.
Wo dreidimensionale Kunst vorkommt
Skulpturen gibt es bei Statuen, Brunnen, Spielzeug, Keramik, Denkmälern und Museumsobjekten. Designer bauen auch ein kleines dreidimensionales Modell, bevor sie einen Spielplatz, ein Gebäude oder ein Produkt herstellen. Wer jede Seite bedenkt, macht Gegenstände sicher und passend für die echte Welt.
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