Licht und Schatten — Kunst, 7–10
Licht verändert, was wir sehen, und Schatten helfen Künstlern, Gegenstände fest wirken zu lassen und die Tageszeit oder Stimmung einer Szene zu zeigen.
Licht macht Formen sichtbar
Beleuchtete Teile eines Gegenstands zeigen zur Lichtquelle, während schattige Teile weniger Licht erhalten. Der Schlagschatten fällt vom Gegenstand auf eine andere Fläche, etwa einen Tisch oder eine Wand. Mit den Übergängen von hell zu dunkel zeigen Künstler Körper, Lage und Richtung.
Warum Schatten wichtig sind
Eine farbige Form allein kann wie ein flacher Aufkleber wirken. Künstler brauchten eine Möglichkeit zu zeigen, dass ein Ball rund ist, eine Tasse auf dem Tisch steht und eine Person im Sonnenlicht ist. Licht und Schatten lösen dieses Problem und können ein Bild sonnig, geheimnisvoll, früh oder spät wirken lassen.
Einen Ball schattieren
Stelle eine kleine Lampe links neben einen Ball. Markiere die hellste Stelle auf der linken Seite und mache die rechte Seite allmählich dunkler, statt einen harten Streifen zu zeichnen. Zeichne zuletzt den Schlagschatten nach rechts auf den Tisch. Die Lichtrichtung lässt den Ball rund und fest aufliegend wirken.
Ein Schatten ist nicht immer schwarz
Viele Menschen malen jeden Schatten schwarz, weil ein Schatten auf einem stark beleuchteten Foto dunkel aussieht. Das ist eine verständliche Abkürzung, aber echte Schatten nehmen Farbe vom Licht und von nahen Flächen auf. Ein Schatten auf grünem Gras kann grünlich wirken, und eine weiche Lampe erzeugt vielleicht einen blassen, unscharfen Schatten. Dunkler bedeutet nicht immer schwarz.
Licht und Schatten im Alltag
Fotografen wählen, wohin das Licht fällt, damit ein Gesicht oder Gegenstand klar, dramatisch oder sanft wirkt. Animations- und Spielekünstler schattieren Figuren und Orte, damit sie in einer echten Welt zu stehen scheinen. Auch Architekten untersuchen Sonnenlicht und Schatten, wenn sie Fenster, Räume und Außenbereiche planen.
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